Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft – so entstehen sie & 3 Dinge die helfen!

 

Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft sind keine Seltenheit und viele Frauen haben damit zu kämpfen. Grundsätzlich ist des normal, dass der Körper Wasser speichert. Doch während der Schwangerschaft kann es passieren, dass zu viel Wasser im Gewebe eingelagert wird. Dann kommt es zu Schwellungen im Körper, die man auch Ödeme nennt.

In der Regel kommt es besonders im letzten Drittel der Schwangerschaft zu Wassereinlagerungen.

Doch wie kommt es zu Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft

Es wird vermutet, dass das Hormon Progesteron verantwortlich ist, dass es zu vermehrten Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft kommt.

Grundsätzlich sind diese nicht gefährlich. Ist es jedoch so, dass sie plötzlich und sehr stark auftreten, solltest du das unbedingt durch deinen Frauenarzt untersuchen lassen.

Dann könnte eine Gestose vorliegen. Dein Frauenarzt kann jedoch herausfinden, ob die Wassereinlagerungen noch im Rahmen sind und/oder welche Maßnahmen ergriffen werden müssen.

3 wichtige Tipps – Das kannst du tun bei Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft

Genug trinken

Viele Schwangere machen den Fehler, dass sie bei Wassereinlagerungen weniger trinken, weil sie Angst vor mehr Wassereinlagerungen haben. Das solltest du keinesfalls machen. Auch wenn du unter Wassereinlagerungen leidest, trinke bitte mindestens 2 Liter Wasser pro Tag (oder ungesüßten Tee).

Ernährung anpassen

Achte auf eine proteinreiche Ernährung. Die Aussage, dass sich Schwangere salzarm ernähren sollen ist mittlerweile widerlegt und gänzlich überholt.

Beine hochlegen

Beine hochlegen – das tut nicht nur der Seele manchmal richtig gut. Auch bei Wassereinlagerungen hilft es sehr und zwar im wörtlichen Sinne. Wenn sich in deinen Beinen also viel Wasser einlagert, dann lege sie hoch. Optimalerweise höher als dein Becken. Das erreichst du, wenn du z.B. noch ein Kissen unter deine Füße legst.

Besonders wenn du dich viel bewegt hast, wirst du die Erleichterung dadurch sofort spüren.

Bewegung

Hört sich seltsam an, wo wir dir gerade empfohlen haben, die Beine hochzulegen. Doch auch ein gewisses Maß an Bewegung ist wichtig. Besonders empfohlen bei Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft wird beispielsweise Wassergymnastik.

Grundsätzlich solltest du diese Tipps als Unterstützung sehen. Sie ersetzen keinesfalls einen Arzt und eine Behandlung durch deinen Frauenarzt.

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