Baden in der Schwangerschaft – darauf solltest du achten

In den kühlen und ungemütlichen Herbst- und Wintermonaten ist ein heißes Bad wohltuend für Körper und Seele. Das heiße Wasser sorgt dafür, dass die Muskulatur entspannt und man fühlt sich danach entspannt und wie neugeboren. So kann man sich Wellness und Wohlgefühl mit wenig Aufwand Zuhause schaffen. Wenn man dann noch für schöne Stimmung durch ein paar Kerzen im Bad schafft und sich ein schönes Buch oder eine Zeitschrift hinzu nimmt, ist die kleine Wellness-Auszeit perfekt.

Doch darf man auch in der Schwangerschaft bedenkenlos ein heißes Bad genießen oder birgt es möglicherweise Gefahren für das ungeborene Kind. Zudem stellt sich die Frage, ob ein Bad wehenfördernd sein kann.

Im ersten Schritt können wir Entwarnung geben. Ein Bad in der Schwangerschaft ist grundsätzlich möglicher. Wichtig ist allerdings, einige wichtige Punkte zu beachten.

Diese Punkte gibt es beim Baden in der Schwangerschaft zu beachten

Achte auf die Wassertemperatur

Für viele ist ein sehr heißes Bad sehr verlockend. Besonders wenn man durchgefroren ist, ist das auch sehr verlockend. Doch hier kann es gefährlich werden. Besonders bei schwangeren Frauen kann es zu Kreislaufproblemen kommen, wenn die Wassertemperatur zu hoch ist. Die entstehen dadurch, dass sich im heißen Badewasser die Gefäße erweitern. In der Folge sinkt der Blutdruck. Wenn man dann auch der Badewanne aussteigt, kann es zu starken Kreislaufproblemen kommen.

Hinzu kommt, dass bei sehr hohen Wassertemperaturen durch die gesteigerte Durchblutung durchaus die Wehen gefördert werden können. So kann durch ein langes Bad im heißen Wasser das Risiko einer Frühgeburt erhöht werden. Achte deshalb auf die optimale Wassertemperatur. Die liegt bei etwa 34-35 Grad. Um die Temperatur sicherzustellen, kannst du sie mit einem Thermometer überprüfen. Baden Schwangerschaft

Bleibe nicht zu lange in der Badewanne

Nicht nur die Temperatur des Badewassers ist wichtig, sondern auch, wie lange du in der Badewanne verbleibst. Auch wenn es gerade so wohltuend und entspannend ist, solltest du darauf achten, nicht länger als maximal 15-20 Minuten in der Badewanne zu verbleiben. So stellst du sicher, dass du Kreislaufprobleme vermeidest und so dein Baby nicht gefährdest.

Verzichte auf ätherische Öle

Es gibt ätherische Öle, die wehenfördernd wirken können und so vorzeitige Wehen auslösen können. Dazu gehören beispielsweise Nelken, Kampfer oder Zimt.

Tipp: Es gibt wunderbar duftende Badezusätze, die entspannend wirken.

Baden in der Schwangerschaft – bitte nicht alleine

Du solltest nicht baden, wenn du alleine Zuhause bist. Das dient nur deiner eigenen Sicherheit. Es sollte immer jemand im Haus sein, der dir zum einen helfen kann, aus der Badewanne auszusteigen. Zum anderen ist es auch wichtig, dass jemand da ist, der helfen kann, wenn dir beispielsweise schwarz vor Augen wird. Stelle dir auch immer ein Glas Wasser neben die Badewanne, dass du trinkst bevor du aus der Wanne steigst. Es sorgt dafür, den Flüssigkeitsverlust durch Schwitzen auszugleichen und deinen Kreislauf in Schwung zu bringen.

Pflege nach dem Baden

Sicher hast du schon gespürt, dass deine Haut besondere Bedürfnisse während der Schwangerschaft hat. Vor allem am Bauch ist deine Haut oft trocken und spannt. Es ist daher gut, deine Haut nach dem Bad mit einer Creme oder einem Öl zu verwöhnen. Das tut nicht nur deiner Seele gut sondern wirkt auch vorbeugend gegen Schwangerschaftsstreifen. Baden Schwangerschaft

Damit du viel Energie aus dem wohltuenden Bad bekommst, solltest du dir auch danach etwas Ruhe gönnen, bevor du dich wieder in den Alltag stürzt. Eine leckere Tasse Tee und schöne Musik helfen dir dabei.

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